Die Bezeichnungen sind neutral gehalten und gelten in gleicher Weise für Personen des weiblichen und männlichen Geschlechts.

I.    Name und Sitz

Art. 1

Unter dem Namen «Basketball-Club Solothurn» besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB mit Sitz in Solothurn.

II.   Ziel und Zweck

Art. 2

Der Verein bezweckt die Ausübung des Basketballsports sowie die Förderung des Basketballspiels in all seinen Formen in Solothurn und Umgebung.

Art. 3

Der Verein «Basketball-Club Solothurn» ist politisch und konfessionell neutral. Er ist dem Schweizerischen Basketballverband (FSBA) angeschlossen.

III.  Mitgliedschaft

Art. 4

Der Verein kennt die folgenden Mitgliederkategorien: Aktivmitglieder, Passivmitglieder, Gönner und Ehrenmitglieder. Als Mitglieder können Personen jeden Alters und beider Geschlechter aufgenommen werden.

Aufnahmegesuche sind schriftlich an den Präsidenten zu richten. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs braucht nicht begründet zu werden.

Art. 5

Zum Ehrenmitglied des Vereins kann ernannt werden, wer sich um den Verein in besonderem Masse verdient gemacht hat. Die Ehrenmitgliedschaft wird auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung verliehen. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

Art. 6

Der Jahresbeitrag für die Mitglieder wird jährlich von der Generalversammlung festgesetzt.

Art. 7

Die Mitgliedschaft erlischt durch:

a)      Austritt

b)      Ausschluss

c)      Todesfall bei natürlichen Personen

Der Austritt ist jederzeit möglich und sofort gültig, sofern das Mitglied seine finanziellen Verpflichtungen erfüllt hat. Allfällige Restguthaben aus Mitgliederbeiträgen werden nicht rückvergütet.

Die Generalversammlung kann Mitglieder aus dem Verein ausschliessen, wenn sie gegen die Statuten oder Beschlüsse der Vereinsorgane verstossen oder sich in anderer Weise der Mitgliedschaft im Verein als unwürdig erweisen. Die Weigerung, den Mitgliederbeitrag zu bezahlen, führt zum Ausschluss. Der Ausschluss erfolgt nur nach Anhörung des Mitgliedes und wird diesem schriftlich mitgeteilt. Der Ausschluss gilt per sofort.

IV. Organe

Art. 8

Die Organe des Vereins sind:

A.  Generalversammlung

B.  Vorstand

A.  Generalversammlung

Art. 9

Die Generalversammlung ist das oberste Organ. Sie erledigt alle Geschäfte, die ihr nach Gesetz oder Statuten übertragen sind. Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich, wenn möglich innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres statt.

Die Einladung zur Generalversammlung erfolgt mindestens 10 Tage im Voraus schriftlich oder per E-Mail durch den Vorstand unter Angabe der Traktanden.

Anträge zuhanden der Generalversammlung sind spätestens zwei Wochen im Voraus schriftlich an den Präsidenten zu richten.

Art. 10

Ausserordentliche Generalversammlungen werden vom Vorstand nach Bedarf oder auf Begehren eines Fünftels der Mitglieder einberufen.

Art. 11

Die Aufgaben und Kompetenzen der Generalversammlung sind Folgende:

a)      Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung;

b)      Abnahme des Jahresberichts, der Jahresrechnung;

c)      Décharche;

d)     Festsetzung des Jahresbudgets und der Jahresbeiträge;

e)      Wahl des Präsidenten/der Präsidentin und der übrigen Vorstandsmitglieder;

f)       Behandlung von Anträgen des Vorstandes und der Mitglieder;

g)      Entscheid über wichtige, ihr vom Vorstand unterbreitete Geschäfte;

h)      Änderung der Statuten;

i)        Auflösung des Vereins.

Art. 12

Beschlüsse an der Generalversammlung werden in offener Abstimmung mit einfachem Mehr gefasst. Die Abstimmung erfolgt nur dann geheim, wenn dies ausdrücklich von der Mehrheit der anwesenden Mitglieder verlangt wird. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident den Stichentscheid.

Alle anwesenden Mitglieder haben das gleiche Stimm- und Wahlrecht. Stellvertretung ist bei natürlichen Personen nicht zulässig.

Bei der Beschlussfassung über die eigene Décharge-Erteilung, über ein Rechtsgeschäft oder einen Rechtsstreit zwischen einem Mitglied und dem Verein ist das betroffene Mitglied vom Stimmrecht ausgeschlossen.

B.  Vorstand

Art. 13

Der Vorstand ist das ausführende Organ des Vereins. Er besteht aus mindestens zwei Mitgliedern und wird von der Generalversammlung auf eine Amtsdauer von einem Jahr gewählt. Er konstituiert sich selbst. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Er wird einberufen auf Antrag des Präsidenten oder auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident den Stichentscheid. Beschlüsse können auch auf dem Zirkularweg (Brief, E-Mail) gefasst werden, ausser ein Mitglied verlangt eine mündliche Beratung. Vorstandsbeschlüsse sind zu protokollieren.

Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsperiode aus, ergänzt sich er Vorstand selbst. Solche Wahlen sind der nächsten Generalversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

Art. 14

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

a)      Präsident

b)      Kassier (Vizepräsident)

c)      Aktuar

d)     Verantwortlicher PR

e)      Verantwortlicher Sponsoring

f)       Sportchef

g)      Verantwortlicher Interclub

Ämterkumulation ist zulässig.

Art. 15

Dem Vorstand stehen alle Befugnisse zu, welche nicht ausdrücklich einem anderen Organ des Vereins übertragen werden. Es sind dies insbesondere:

a)      Vorbereitung und Durchführung der ordentlichen und ausserordentlichen Generalversammlung;

b)      Organisation und Leitung des Vereins- und Sportbetriebes;

c)      Engagement von Trainern;

d)     Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern;

Beschlüsse des Vorstands erfolgen mit dem einfachen Mehr der Anwesenden.

Art. 16

Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen. Ein Vorstandsmitglied zeichnet kollektiv zu zweien mit dem Präsidenten/der Präsidentin.

V.  Vereinsvermögen und Haftung

Art. 17

Das Vermögen des Vereins setzt sich aus den Jahresbeiträgen der Mitglieder, aus Überschüssen der Betriebsrechnung, aus allfälligen Schenkungen, Veranstaltungsbeiträgen und Vermächtnissen zusammen.

Art. 18

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Die persönliche Haftbarkeit der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Vereins ist ausgeschlossen.

Für vorsätzliche oder grob fahrlässige Schäden an Einrichtungen und Mobiliar der Turnhallen während Trainingseinheiten oder Turnieren haftet jedes Aktivmitglied einzeln.

VI. Statutenänderung und Auflösung

Art. 19

Für eine Statutenänderung oder die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens drei Vierteln aller Mitglieder sowie die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Wird eines der Quoren nicht erreicht, ist innerhalb von sechs Wochen eine zweite Generalversammlung mit den gleichen Traktanden einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Mitglieder beschlussfähig.

Art. 20

Im Falle der Auflösung des Vereins bestimmt die Generalversammlung über die Verwendung des Liquidationserlöses.

VII.      Schlussbestimmungen

Art. 21

Die Mitglieder werden vom Verein nicht gegen Unfälle versichert. Jedes Mitglied hat selber für eine Versicherung zu sorgen.